Notiere, welches Objekt den stärksten emotionalen und räumlichen Anspruch hat, und gib ihm Priorität bei Platzierung, Abstand und Licht. Danach ordnest du weitere Stücke in unterstützenden Rollen an, sodass Harmonie entsteht und das Auge mühelos eine lesbare Geschichte verfolgt.
Prüfe, wie man den Raum betritt, wohin der erste Blick fällt und welche Wege genutzt werden. Stelle das Erbstück so, dass es begrüßt, ohne zu blockieren. Freie Kanten, sanfte Diagonalen und ausgewogene Distanzen vermitteln Ruhe, Respekt und souveräne Präsenz.
Leere ist kein Mangel, sondern ein Rahmen, der Bedeutung verstärkt. Lasse Wandflächen bewusst frei, nutze niedrigere Möbel daneben und vermeide kleinteilige Deko, die konkurriert. So wirken Linien, Maserungen und Gebrauchsspuren würdevoll und erhalten die nötige Bühne für alltägliche Nutzung.